Coronavirus – Endzeiten, Verschwörung oder Farce?

Coronavirus

Überall hören wir vom Coronavirus. Täglich erreichen mich E-Mails die über Corona berichten, sei dies von der Schule, der Pfadi, einer bevorstehenden Veranstaltung im Royal Albert Hall oder im Newsletter einer Onlinezeitung. Corona ist in aller Munde. Ein Husten höre ich aber selten um mich herum. Im Moment sind die Schulen noch nicht geschlossen und die Leute gehen zur Arbeit. Natürlich ist das Händewaschen ein Thema; in den Schulen und am Arbeitsplatz stehen Flaschen mit Desinfizierungsmittel zur Verfügung.

CoronavirusPolitiker verkünden Tag für Tag die Anzahl infizierter Personen und jener, die am Coronavirus gestorben sind. Es sind praktisch nur ältere Leute, die parallel zum Corona, an einer chronischen Krankheit litten. Wird es immer schlimmer kommen? Oder wird der ganze Corona-Rummel bald aufhören und sich die Normalität wieder einstellen? Keiner scheint es recht zu wissen. Dafür gibt es Freiraum für Spekulation, Panik und Gerüchte, aber auch an Humor fehlt es nicht. (Hast du den schon gehört: “Was haben Coronavirus und Spaghetti gemeinsam? Sie wurden beide in China erfunden, aber von Italien aus in der Welt verbreitet.”)

Sind Vorratseinkäufe jetzt richtig? Oder ist das bloss Panik? Tatsächlich fehlte heute, bei meinem Kleineinkauf im Co-op, auf zwei Regalen das WC-Papier. Dafür hing dort ein Hinweis, dass wegen der Hamsterkäufe das Klopapier nun rationiert verkauft werde. Dann gibt es Leute, die nicht in Panik geraten, aber mit Panikkäufen beginnen, weil sie befürchten, dass ihnen die Panikkäufer Sachen wegkaufen.

Corona bietet einen Nährboden für Verschwörungstheorien. Kommt das Coronavirus wirklich von der Fledermaus in China oder wurde es im Labor gezüchtet? Ist Covid-19 eine biologische Waffe? Sind wir Zielscheibe einer elitären Verschwörung, welche die Menschheit reduzieren will? Ist Corona nur ein Vorwand dafür, dass der Staat totalitäre Kontrolle ausübt? Werden wir Opfer von Zwangsimpfungen? Ist das Ganze eine Farce, um uns von einem wichtigeren Geschehen abzulenken?

Oder aus biblischer Sicht: Sind die Endzeiten gekommen? Wird die Welt untergehen? Sollte ein Christ vorsorgen oder nicht? Sicher müssen gläubige Christen keine Angst haben, komme was will, wir können auf Gott vertrauen. Aber hat nicht auch Noah seine Arche mit Vorräten gefüllt …?

Vielleicht ist Corona einfach eine Prüfung, die uns Gott schickt. Durch diese Prüfung würde er, auch wenn das jetzt paradox klingt, seine Barmherzigkeit erweisen. Denn, haben wir nicht schon lange verdient, gestraft zu werden? Corona könnte die Gelegenheit sein, dass wir uns besinnen und umkehren. Ist es nicht Zeit, dass wir aufhören so zu tun, als existiere Gott nicht? Oft wenden wir uns erst mit ganzem Herzen zu Gott, wenn wir tief in der Not stecken. Corona könnte uns daran erinnern, dass es eine höhere Macht gibt, dass nicht alles an der Hand (und auch nicht am Händewaschen) der Menschen oder des Staates liegt.

Jesus ChristIn biblischen Zeiten würde man jetzt zu Busse aufrufen, sich in Sack und Asche werfen. Wo hören wir diesen Aufruf heute? Kirchen sollten offen bleiben, damit die Menschen an den geheiligten Orten beten können! Und was sollen wir denn beten? Das alles möglichst rasch vorüber ist? Dass wir unbedingt alle gesund bleiben sollen? Wichtiger wäre es zu beten: Jesus, ich vertraue auf dich!

In ein paar Monaten werden wir sehen, ob die Medienberichte zu Corona schon abgeflaut sind, oder ob wir in einer neuen Ära eingetreten sind, in der nichts mehr sein wird, wie bisher. Übrigens habe ich online erfahren, dass es eine heilige Corona gibt – ja, ernsthaft – die auch noch eine Patronin gegen Seuchen ist. Bei Gott gibt es ja bekanntlich keine Zufälle … Heilige Corona, bitte für uns!

2 Comments

  1. Eben erst bin ich durch einen Link auf Ihre Seite gestoßen und kann gleich sagen, dass ich vollkommen mit Ihren Einschätzungen der aktuellen Situation übereinstimme.
    Ihre Überlegung, dass Corona eine Prüfung sein könnte und eine Möglichkeit, unser Leben zu überdenken, ging mir auch in den letzten Tagen vermehrt durch den Kopf.
    Werden sich die Menschen vom braven Konsumenten -kaufen, kaufen, kaufen ist das Höchste- vielleicht wieder mehr auf das Wesentliche konzentrieren, werden sie neu zu Gott finden bzw. bereit sein, sich von Ihm finden zu lassen?
    Oder aber nach Beendigung der Krise in alte Gewohnheiten fallen?

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